Recall bei “Bully sucht die starken Männer”
In der zweiten Folge von Bullys Filmcasting-Show mussten 58 Kandidaten im “Recall” gegeneinander antreten. Es ging darum pro Charakter (insgesamt 6: Tjure, Faxe, Gorm, Snorre, Ulme und Urobe) je 4 Kandidaten zu finden die an einem Workshop nach dem Recall teilnehmen sollen. Dafür konnten die Kandidaten einzeln Vorsprechen und wurden danach von der Jury (Bully, Jürgen Vogel, Rita Serra-Roll) ausgewählt.
Im Tjure Recall konnten sich Sebastian, Nic, Christoph, Maik gegen die anderen 8 Tjure-Anwärter durchsetzen. Bei Faxe kamen Oliver (Comedian bei RTL), 2xPeter und Jörg weiter. Mit den Leistungen der Gorms war die Jury nicht so zufrieden, entschied sich dann aber für Patrick, Maik, Ullrich und Markus ( den 70ties Freak mit dem butnen Anzug). Von den Snorre-Kandidaten hingegen war Bully angenehm überrascht. Hier kamen Tobias, Christian, Roberto (Martinez Martinez) und Nick in den Workshop. Bei Ulme gab es wie für Urobe nur 6 Kandidaten. Bei den beiden Rollen mussten leider der lustige Businessberater Bartholomäus und der singende Siggi ausscheiden. Siggi wird aber wohl eine Rolle auf dem Schiff des schrecklichen Sven bekommen (na ein Glück…). Durch den beeindruckenden Auftritt vom letzten Mal (Das Knödelgedicht…), hat sich Günther Kaufmann die Rolle als schrecklicher Sven gesichert und passt da auch ganz hervorragend rein.
Die übrigen 24 Kandidaten werden jetzt für Ihre Rollen bei “Bully sucht die starken Männer” charakter-spezifisch trainiert. Schließlich will man ja nur die besten 6 “starken Männer” im Film haben. So müssen die Jungs (wie man schon sehen konnte) ordentlich Joggen, Rudern und Klettern. Wie es weitergeht wird man dann nächsten Dienstag in Folge 3 von “Bully sucht die starken Männer” sehen.
Das Knödelgedicht – auf Bayrisch
Zwecks Nachfrage habe ich mir mal die Mühe gemacht, das von Günther Kaufmann bei Bully vorgetragene Knödelgedicht auseinander zu nehmen. Und zwar nicht auf Deutsch wie man es hier bei ProSieben nachlesen kann, soandan auf Bayrisch. Da ich selber weder Bayer noch Sprachforscher bin, hoffe ich doch alles nachvollziehbar betont zu haben. Wer “mitüben” will, kann sich parallel die Original-Version von Günther Kaufmann aufmachen (Tipps bzw. Verbesserungen können gerne in den Kommentaren gepostet werden).
Knödelgedicht auf Bayrisch
Zwoa Knedel san hart zsammegestößn,
Im Wirtshaus, nach´m Mittogessen.
Zwoa scho abkocht treff´n sich,
Im Topf drin in do Wirtshausküch´.
Bloß findns aneinand´ koa Spaß
- Se woarn net von doa gleichn Rass´.
Doa oan woa broan, doa andr hella,
Vom Kessl komm se oafn Tella,
Doa landns oafm helznern bredl,
Doa Semmel- und doa Leberknedel.
Doa Semmelknedel zerreißt sich gleich,
In vollem Kampf sein freches Meil:
“Bist`s jetzt so dreckig,
Oder bloß schier(?) und leberfleckig?”
Doa andre, so schwer beleidicht,
Hat sich natirlich oach gleich vorteidicht:
“Host es netich, dummoa Hund,
Du bist ja nett-a-moal richtig rund,
Schaust aus wie da Wirt sei Glatzen,
Du selten bleder, blasser Batzen!”
“Ja, Herr schau gut(?),
Nennt mie der blass,
Du pocknnarbges Aushilfsfraß,
Du durchg´bratner Knorpelspeicher.”
- Dess treibt den Leberknedel auf
Drum schreit er z´ruck:
“Du gell, pass auf,
Dass ih dei freches Maul net stopf
Du selbergstrickter Wasserkopf.
Umsonst bist du net übriggbliebn .
Du schaust aus, wie dreimol gspien
Und wiedr zrück gscharrt zum Vergleich,
Du ausrangierte Wasserleich.
Wie´s ausschaust un´ pfui Teufl schmeckst
- A Semmelknedel, ja mie leckst!”
Inzwischen sin´ zwoa Gäst aufgetaocht
- Für die wärn´ die zwoa Knedl´ gebraucht.
Umsonst war Eifersucht und Zorn -
Die zwoa san einfach gfressen woarn!